Grey World
Gratis bloggen bei
myblog.de

x
Zwölfter Eintrag

Polizeilicher Jugendschutz in Wuppertal - Überfall aufs Autonome Zentrum

In der Nacht auf den 14.3 überfielen 140 Polizisten und Zollbeamte unter Leitung des Ordnungsamtes ein Solidaritätskonzert mit dem von Faschisten abgebrannten Autonomen Zentrum in Stockholm. Ca. 80 Zuhörer lauschten der schwedischen Band a, als um 0:30 Uhr Bereitschaftspolizisten aus Essen, Bochum und Wuppertal vor dem AZ vorfuhren und versuchten in die Räumlichkeiten einzudringen. Der Vorwand für den Polizeieinsatz: Jugendschutzkontrolle. Unter der Führung des Ordnungsamtleiters Carsten Vorsich versuchten die Bereitschaftspolizisten mit einem Rammbock in den Konzertraum einzudringen. Die verängstigen BesucherInnen wurden von den „Jugendschützern“ zum Teil mit Knüppeln mehrfach und ohne Vorwarnung geschlagen und stundenlang festgehalten. Die schwedischen Musiker wurden bei der Fahndung nach Schwarzarbeitern von den Zollbeamten rassistisch beleidigt. Das Ordnungsamt (KOD) kontrollierte die Personalien der Anwesenden. Insgesamt nahm die Polizei 5 minderjährige Personen fest, die in Gewahrsam genommen wurden und von ihren Eltern abgeholt werden mussten. Drei weitere Gäste wurden in Gewahrsam genommen. Darüber hinaus zerstörten die Einsatzkräfte Inventar der Kneipe, brachen verschlossene Kassen auf und beschlagnahmten die Musikanlage und den Getränkebestand.

Dieser Angriff ist nur ein vorläufiger Höhepunkt einer Reihe von Schikanen der Ordnungsbehörden.
Nach den gewaltsamen Überfällen der Polizei auf die Autonome 1. Mai Demo 2008 und auf das Ölbergfest jagen die Ordnungsbehörden verstärkt Menschen die sich im öffentlichen Raum selbst bestimmt aufhalten wollen.
SperrmüllfreundInnen, Obdachlose und Drogenkranke, genauso wie laute und lustige KneipengängerInnen, MigrantInnen, schwer schuftende und (oft) unterbezahlte Küchen- und Thekenkräfte – wir wehren uns jetzt gemeinsam!

Wir laden zur Demonstration am Montag den 16.3.2009 18:00 Uhr vor Mina Knallenfalls/City Arcaden Wuppertal Elberfeld.

Freiräume werden nicht erbettelt, sondern erstritten!

Mina Knallenfalls/City Arcaden Wuppertal Elberfeld

Quelle+weitere Infos: www.az-wuppertal.de

15.3.09 16:27
 


bisher 1 Kommentar(e)     TrackBack-URL


Bittersuesz / Website (17.3.09 22:11)
Egal, wie wenig ich schreibe - myblog meckert, meine Mail sei zu lang. Deshalb kopier ich das wichtigste aus meiner Antwortmail mal hier:
Die Bands, die du außer Kurhaus nennst, sagen mir nichts, aber ich kann ja mal gucken, ob ich im Internet was zum Anhören finde.
Ich höre vor allem Sachen, die grob als „Gothic“ bezeichnet werden. Eine meiner Lieblingsbands ist Janus... Daneben höre ich aber auch recht viel Hardcore & auch Indie.
Ich komme aus Kiel.

Die Polizeiaktion, die in deinem Eintrag geschildert wird, ist dreist, aber leider typisch. & unter dem Vorwand & weil es ja gegen Randgruppenangehörige geht, meckert auch kaum jemand außer den direkt Betroffenen
...Widerstand nicht aufgeben...

Name:
Email:
Website:
E-Mail bei weiteren Kommentaren
Informationen speichern (Cookie)



 Smileys einfügen
Menschen verzweifeln auf ihrem eigenen Weg in eine andere Welt, in der sie finden wollen, was wir uns selbst vorenthalten. Obwohl wir ganz genau wissen, dass dies viel mehr ist als nur ein Traum. Stehen uns selbst im Weg, wo wir nur können, um einem Maßstab gerecht zu werden. Ist es nicht mehr als die Angst vorm Scheitern? Ist es nicht mehr als die Angst vor der wahren Identität? Vor dem, was wir sind? Vor dem, was wir sein könnten? Wünsche bleiben unerfüllt. Gib es doch zu! Du hast es nie versucht! Es liegt an jedem selbst, wie weit man geht. 'Man kann die Vergangenheit nicht ändern, nur daraus lernen', meintest du zu mir, aber: Warum machst du dann immer wieder die gleichen Fehler? Und könntest du nicht verzeihen, wenn du es tief in deinem Herzen verstehst? Oder sind das alles nur leere Worte? Bist du das? Bist du das wirklich? Enttäusch' mich nicht! Hör endlich auf. Du zerstörst mich. Ich komm da nicht raus. Merkst du nicht? - Ich schaff es nicht allein. Scheiß auf Vergangenheit. Scheiß auf die Zukunft. In diesem Moment zählt nur das Jetzt. Scheiß auf Vergangenheit. Scheiß auf die Zukunft. Scheiß auf mein Ego. Ich bin hier - und was machst du?